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Freie Trauung · 6 Min Lesezeit

Handfasting: Das keltische Ritual für moderne Paare – Bedeutung & Anleitung

Handfasting-Ritual mit seidenen Bändern in Gold und Ivory — keltische Tradition

Das Handfasting ist eines der ältesten Ehe-Rituale der Welt – und es erlebt gerade eine wunderbare Renaissance bei modernen Paaren.

Die Geschichte

Das Handfasting stammt aus dem keltischen Raum (Irland, Schottland, Wales) und war dort Jahrhunderte lang die offizielle Form der Eheschließung. Die Hände des Paares wurden mit einem Band oder Tuch verbunden – daher der Name: „fasten" bedeutet „festbinden". Aus dieser Tradition stammt auch der Ausdruck „tying the knot" (den Knoten binden).

Die Bedeutung

Die verbundenen Hände symbolisieren:

Der Ablauf

So läuft das Handfasting in meinen Zeremonien ab:

  1. Das Paar steht sich gegenüber, hält sich an den Händen.
  2. Ich lege das Band (oder mehrere Bänder in verschiedenen Farben) um ihre Hände.
  3. Während die Hände verbunden sind, sprechen sie ihre Gelübde.
  4. Am Ende wird das Band gelöst – oder zu einem Knoten gebunden, den das Paar mitnimmt.

Moderne Interpretationen

Das Handfasting ist wunderbar anpassbar:

Für wen ist das Handfasting geeignet?

Das Handfasting ist perfekt für Paare, die ein physisches, sinnliches Ritual suchen – etwas, das man anfassen und mitnehmen kann. Es ist besonders beliebt bei Outdoor-Trauungen, Boho-Hochzeiten und bei Paaren, die Wert auf Symbolik legen.

Ihr möchtet das Handfasting in eure Trauung integrieren? Schreibt mir – ich zeige euch, wie es am schönsten aussieht.